„Eine kleine und tiefe literarische Traumbotschaft.“

„Eine kleine und tiefe literarische Traumbotschaft.“

Ursula Pia Jauch, Neue Zürcher Zeitung, 25. Mai 2010

„Horst Dieter Rauh in seiner konzisen kleinen Studie zum Traummotiv bei Proust (…).

Mit psychoanalytischem Besteck rückt er Prousts Texten zu Leibe“

Andreas Platthaus, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 25. Mai 2010

„Der Autor findet es selber überraschend, daß sich ihm der Traum als Interpretament für das ganze Proustsche Werk nahelegt, denn man konnotiert die Recherche ja als Gesellschaftsroman. Aber immerhin ist der Ich-Erzähler des Romans von Beginn an auf der Suche keineswegs nach  einer gesellschaftlichen Utopie, sondern nach der ‚verlorenen Zeit‘, damit aber auch nach einer neuen – oder überhaupt einer gültigen Konstitution des Ich, des Selbst. (..) So ist nichts weniger gefordert als die Konzeption einer ‚Gegenwelt‘, als deren Instrument und Erkenntnismittel eben der Traum fungiert“.

Dr. Josef Schreier, in: Proustiana XXVII/XXVIII, Berlin 2013